
Katastrophenschutz
Naturkatastrophen wie Stürme, Hochwasser und Erdbeben bedrohen den Menschen seit langem. Seit der Industrialisierung und der rasanten technisch-wissenschaftlichen Entwicklung kommen Industrie- und Verkehrsunfälle, Eisenbahnunglücke und Flugzeugabstürze hinzu. In der Bundesrepublik Deutschland sind Katastrophenschutzmaßnahmen, die sich auf alle nicht- militärischen Risiken beziehen, Aufgabe der Bundesländer, während der Bund für den Schutz der Bevölkerung vor Kriegsgefahren zuständig ist.
Der ASB ist in allen Bundesländern am Katastrophenschutzsystem beteiligt - in erster Linie durch seine Sanitäts- und Betreuungsdiensteinheiten, aber auch mit seinen Schnell-Einsatz-Gruppen. Hier wird anhand verschiedener Szenarien regelmäßig die Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen trainiert, die durch Erdbeben, Hochwasser, Sturm, Chemikalien, Radioaktivität oder Verkehrsunfälle entstehen. Der ASB bildet seine Katastrophenschutzhelfer auch selbst aus.
Die Mitarbeit ist freiwillig und ehrenamtlich; die Ausbildungs- und Übungstermine liegen in der Regel in der Freizeit. Die fachliche Grundausbildung erfolgt in Berlin, für eine weitere Qualifizierung ist zum Teil der Besuch von Schulen anderer Organisationen - auch in anderen Bundesländern - erforderlich.
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